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2005
 
17.09.2005 – Paddeltour

“Manche hielten uns für verrückt, aber das Wetter gab uns Recht….
 
Entgegen den anderen Weicheiern setzen 12 unerschrockene Kämpfer ihre prallgefüllten Schlachtschiffe gegen 12.00 Uhr in Müden in den reißenden Fluss Örtze. Trotz der Abmachung erst ab Hermannsburg den Gegner ins Wasser zu zwingen, steht Bäcker bereits vor der Bavener Brücke mitten im Weg, um Pränki und mich aufs Kreuz zu legen. Er hat wohl die Planscherei zwischen unserm und Kerstin und Marions Boot für den Auftakt gehalten oder bis dahin zuviel Klopfer getrunken. Was soll’s es muss ja weitergehen, also Boot auskippen und weiterfahren. Ab jetzt kommen die Attacken Schlag um Schlag. Da es im Schwerpunkt jedoch immer nur die zwei Boote betrifft, kümmert das jedoch keinen sonderlich…. außer vielleicht Stephan, der sich mit Bäcker wohl den Falschen ins Boot geholt hat. Außerdem ist das Wasser auch längst nicht so kalt wie befürchtet.

Angenehm fällt dieses Mal die Tatsache auf, dass die sechs Boote immer dicht beieinander sind. In den letzten Jahren dachten immer einige, dass es ein Wettkampf sei und wunderten sich dann in Oldendorf, dass sie ’ne Stunde warten mussten. So können wir dann auch gemeinsam die Pause im Örtzetal genießen, zu der uns der Bäcker netterweise ’nen Sack Brötchen spendiert – schönen Dank, tut immer gut. Das heißt dann auch mal für zehn Minuten Waffenstillstand. Beim Ablegen rutscht mir dann aber doch das Paddel aus, und so haben Pränki und ich gleich den Bäcker wieder gegen uns. Nach kurzem hin und her lassen wir uns dann mal wieder umdrehen – hat ja doch keinen Zweck das zu lange rauszuzögern. Fünf Minuten spätern stehen dann schon wieder die Boote am nächsten Anleger: Helga, die Frau von Andreas Koch hat Geburtstag, da muss man doch gratulieren, was dann schon fast wieder im Desaster endet, aber ich rette unser Boot schnell und hole Pränki dann später ab. Dann geht’s weiter Flussabwärts.

Kurz hinter Scharnebecks Mühle finden wir unser seit 14 Tagen vermisstes Werbeschild, welches ich dann bis Oldendorf auf dem Schoß trage. Aufgrund der Tatsache, dass sich Marion und Kerstin noch schnell ne Portion Pommes auf dem Campingplatz reinziehen geben sie ihren sicher geglaubten ersten Platz an Timo und Janni ab, die dann wie vorher abgesprochen den Grill putzen müssen – danke übrigens. Wie die beiden Boote bringen auch Steffen / Wiebke und Jochen / Basti ihre Boote trocken ins Ziel. Jochen und Basti noch mal danke, dass ihr meinen 100kg schweren Rucksack mitgenommen habt.

In Oldendorf angekommen heißt es dann Boote raus und ab zu Fuchs auf den Anhänger. Mit 17.30Uhr sind wir auch gerade mal zwei Stunden zu langsam – gar nicht so schlecht. Janni und Wiebke haben Ohlhoffs Trecker morgens schon zu Heuer auf den Hof gestellt, so dass uns Steffen dann damit wieder nach Hause fährt – super gut vorbereitet, danke.

Dann geht’s für alle schnell unter die heiße Dusche, um ne Stunde später bei Ohlhoffs lecker zu grillen, eine DVD zu gucken und ne schnuckelige kleine Fete zu feiern. Leider kommen zu dieser Fete allerdings nicht soviel wie angenommen. Naja, mehr als anbieten kann man es nicht.

Das übrig gebliebene Fleisch essen wir dann eben am nächsten Tag bei der Wahlparty auf.

Danke an Familie Ohlhoff, dass wir bei euch feiern durften und an alle, die zu diesem schönen Tag beigetragen haben. “

Fotos folgen....

 
 2004
(Ich kann euch hier leider keine Fotos bieten, denn irgendwie hatten die üblichen Fotographen wohl Angst ins Wasser zu fallen (warum eigentlich???), und haben deshalb ihre Kamera zu Hause "vergessen". Schade, war echt 'ne geile Tour!)

Was macht die Dorfjugend eigentlich in der Sommerpause?

Ostern ? -> vorbei

Pfingsten ? -> vorbei

Scheunenfete ? -> vorbei

Diverse Spontanfeten ? -> vorbei bzw. im Herbst

Silvester ? -> kommt noch

 
Paddeln ? -> richtig!!

An dieser Stelle: schönen Dank an diejenigen, die Steffen die Paddeltour zum Geburtstag geschenkt haben. Man muss einen Grund haben, sonst wÃäe das Jahr womöglich wieder an uns vorbeigelaufen.

Es war der 15.08.04. Gegen 14.30 Uhr muss das erste Boot zu Wasser gelassen worden sein. Falls es Fotobeweise gibt, dann sofort zum Bäcker damit. 11 Boote koordinationslos in der reißenden Örtze zwischen Müden und Oldendorf. Was kann da alles passiert sein? Keiner kennt die ganze Wahrheit. Alle kleinen, dreckigen Einzelheiten will ja auch nicht jeder wissen, oder doch? Eines ist jedoch klar. Es muss ein knallhartes Rennen gewesen sein, wie mir “Titanic”-Kapitän Frank S. und der Steuermann des schwimmenden Bäckerladens Christoph B. berichteten. Hauptsache nicht nass werden. Wehrt euch mit Händen und Füßen, zur Not mit dem Paddel. Ich kann dazu nur eins sagen: “Das ist kein Zustand und wird so nicht weiter geduldet!!”

So gegen 18.00Uhr ist dann auch das letzte Boot am Anleger in Oldendorf angekommen. Ich schätze es war die “Titanic” -auf'n Kopf natü¼rlich- (wenn ich mit drin gesessen hätte, wäre sie es auf jeden Fall.)

Nachdem alles in trockene Tücher gebracht wurde und sich alle wieder wohl fühlten, ging es zu Ohlhoff zum Grillen. Vorm Partyschuppen sitzend, mit wunderschönem Blick auf das Hasselbachtal ließ man den Abend bei einem Bierchen oder zwei ausklingen.